OB-Wahl

Liebe Marburgerinnen und Marburger,

am 14. Juni stelle ich mich für das Amt des Oberbürgermeisters in Marburg zur Wahl.

Meine Ziele sind:

– Ein Marburg für Alle: sozial und gerecht
– Alle können teilhaben: Armut bekämpfen, Stadtpass erweitern
– Alle finden eine bezahlbare Wohnung: Sozialwohnungen errichten, Investorenquote einführen
– Alle fahren mit – ÖPNV ausbauen, Preise senken, Einstieg in den Nulltarif
– Alle entscheiden mit – Bürger/innenwillen ernst nehmen, Bürger/innenbeteiligung verbessern
– Alles finanzieren: Gewerbesteuersatz erhöhen, Großunternehmen gerecht besteuern
– LINKS wirkt! Eine Stimme, die sich lohnt

Sie können Sich darauf verlassen: Ich bleibe konsequent sozial und kämpfe mit Herz und Verstand für soziale Gerechtigkeit.

Freundliche Grüße,

Jan Schalauske

„Ja“ zu Ortsbeiräten in der Innenstadt

In diesen Tagen bekommen alle Marburger/innen mit Erstwohnsitz und über 16 Jahre, die in Stadtteilen ohne Ortsbeirat wohnen, einen Brief von der Stadt. Im Rahmen einer Bürger/innenbefragung, welche die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich beschlossen hat, wird die Frage gestellt, ob neue Ortsbeiräte in der Innenstadt eingerichtet werden sollen.ortsbeiräte

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Die Geißel des Lahntals bezwingen: Lärm und Abgase der Stadtautobahn sofort bekämpfen

Die Geißel des Lahntals bezwingen: Lärm und Abgase der Stadtautobahn sofort bekämpfenStadtautobahn

Vor einigen Tagen hatten die BI Stadtautobahn und die Lokale Agenda zu einer Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidat/innen zum Thema „Stadtautobahn“ in den Stadtverordnetensitzungssaal eingeladen. Die Stadtautobahn ist für viele seit Jahren ein großes Ärgernis. Mein Kollege Henning Köster, Fraktionsvorsitzender der Marburger Linken, hat sie einst als „Geißel des Lahntals“ bezeichnet. Zu Recht. Die Stadtautobahn zerschneidet die Stadt. Sie ist ein Relikt des Autozeitalters, der überholten Idee der autogerechten Stadt. Ihr Lärm beeinträchtigt die Lebensqualität der Marburger/innen in einem erheblichen Maße. Sie belastet Mensch und Umwelt mit enormen Abgasen. Und sie hat auch eine soziale Dimension. Viele Menschen mit wenig Geld wohnen nah an der Autobahn. Wer es sich leisten kann, sucht eine Wohnung außer Reichweite. Den BI-Aktiven ist herzlich zu danken, dass sie seit Jahren die Probleme in die Öffentlichkeit tragen und die Verantwortlichen mit ihren berechtigten Anliegen konfrontieren.

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Zwischenruf von draußen

Zwischenruf von draußen

Am 31. März 2011 um Mitternacht endete meine kommunalpolitische Zeit in Marburg. Wenn man aufhört, soll man das ebenso gründlich tun, wie man sich vorher abgestrampelt hat. Ich bin auch gar nicht mehr viel in Marburg. Mein kommunales Wahlrecht habe ich mir allerdings erhalten. Man könnte es einmal brauchen. Zum Beispiel jetzt.

Die Marburger Linke hat Jan Schalauske als Oberbürgermeister-Kandidaten aufgestellt. Den wähle ich, und ich schiebe hiermit Reklame für ihn.
Er ist das Gegenbild zu der in Marburg üblichen Charaktermaske der kommunalen Rampensau, also ein vor allem sachlicher Typ.

Seine Konkurrent(inn)en werden Wahlversprechen machen. Er dagegen hat bereits geliefert. Viele Vorschläge, die die Marburger Linke in den vergangenen Jahren gemacht hat, wurden von den anderen Parteien erst abgelehnt, aber dann, wenn der Problemdruck groß genug wurde, übernommen. Eine solche Bilanz hat sonst niemand. Wenn man wissen will, welche vernünftigen Dinge in den nächsten Jahrzehnten gegen alle Blockaden letztlich durchgesetzt werden, muss man nur in das jetzt noch gültige Wahlprogramm der Marburger Linken sehen. So wird es kommen.

Falls Jan Schalauske nicht gewählt werden sollte (und das könnte passieren), kommt es doch darauf an, wie viele Stimmen er erhält. Sie werden Teil des Drucks von links sein, unter den der oder die letztlich Gewählte vom ersten Tag an zu setzen ist.
Georg Fülberth

Erschienen in Paroli Nummer 26, Mai 2015.

http://www.die-linke-marburg.de/05/Paroli_Mai_2015.pdf

Windkraft: Sozialökologische Wende statt „Green-New-Deal“

Das Aus für die Stadtwerke-Planungen, am Lichten Küppel Windräder zu errichten, ist bedauerlich. Um den Klimawandel mitsamt seinen verheerenden sozialen und ökologischen Folgen aufzuhalten, müssen die regenerativen Energien massiv ausgebaut werden. Als Teil eines Energiemix gehört dazu auch die Windkraft. Ein solcher Ausbau muss dezentral erfolgen, um die Macht der großen Energiekonzerne zu brechen. Und die Energieerzeugung gehört in öffentliches Eigentum, damit nicht Privatinvestoren Anlagen allein zur Profitmaximierung betreiben. Windkraft: Sozialökologische Wende statt „Green-New-Deal“ weiterlesen

Wahlaufruf

Marburger Oberbürgermeisterwahlen am 14. Juni:Wahlaufruf

Für ein soziales und gerechtes Marburg stimmen! Jan Schalauske wählen!

Am 14. Juni wird in Marburg ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Wir sehen darin Chancen für einen sozialen, demokratischen und ökologischen Kurswechsel.
Wir wollen,

dass in Marburg die Baupolitik nicht mehr profitgierigen Investoren überlassen wird, sondern, dass – auch in der Innenstadt – verstärkt Sozialwohnungen gebaut werden;

dass die Attraktivität des Busverkehrs durch Einführung von Schnellbussen und die Verdichtung der  Linien – auch in den Außenstadtteilen – erhöht wird;

dass allen Menschen Mobilität durch eine schrittweise Umstellung des Busverkehrs auf kostenlose Nutzung ermöglicht wird;

dass Bürgerbeteiligung frühzeitig und ergebnisoffen erfolgt und erzielte Vereinbarungen von der Stadt eingehalten werden;

dass die Stadt die Gewerbesteuer auf das Niveau vergleichbarer Städte anhebt und dadurch mit der UmFAIRteilung auf Kosten der reichen Pharma- und Finanzfirmen ernst macht;

dass auch auf Marburger Gebiet Windkraftanlagen gebaut und von den Stadtwerken betrieben und ihre Erträge für eine soziale und umweltverträgliche Energie- und Verkehrspolitik genutzt werden;

dass die Stadt sich für gute Arbeitsbedingungen am Uniklinikum und für seine Rückkehr zum Land engagiert;

dass die Stadt und ihre Betriebe mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Niedriglöhne abschaffen;

dass rechten Burschenschaftern, Kriegsnostalgikern und Neonazis in Marburg kein Raum gegeben wird.

Jan Schalauske, der Oberbürgermeisterkandidat der Marburger Linken, hat sich in der Stadtverordnetenversammlung und in gesellschaftlichen Bündnissen stets für eine solche Politik eingesetzt.

Eine Liste der aktuellen Unterstützer/innen findet sich auf der Homepage der Marburger Linken: http://www.die-linke-marburg.de/ob_wahl_2015/OB_Wahl_2015.html Dort kann man den Aufruf auch unterzeichnen