Links wirkt!

Links wirkt! Eine Stimme, die sich lohnt

Die Marburger Linke will in diesem Wahlkampf aufzeigen, dass es machbare Alternativen zur Politik von SPD und Grünen gibt. Ein sozialeres Marburg ist möglich. CDU, SPD und Grüne jammern vor Ort über die mangelnde Finanzausstattung der Kommunen. Dabei sind es ihre Parteien, die dies durch ihre Politik in Berlin und Wiesbaden zu verantworten haben.

Die Aktivitäten der Marburger Linken zeigen, dass Druck von links Wirkung entfaltet. Aus der Opposition heraus haben wir viele Anträge in der Stadtverordnetenversammlung durchsetzen können. Dazu zählen die Erhöhung der Zuschüsse für den Marburger Stadtpass, die breite Diskussion über den Mangel an bezahlbaren Wohnungen, die Ächtung extrem rechter Burschenschaften, kleinere und größere Maßnahmen zur Unterstützung des Rad- und Fußverkehrs, die Aufarbeitung der Geschichte des Marburger Militarismus und vieles mehr.

In und außerhalb des Parlaments habe ich mich für die Rückführung des Uniklinikums an’s Land eingesetzt. Renditeinteressen dürfen nicht über dem Wohl der Patient/innen und der Beschäftigten stehen.

Ich setze mich für einen anderen Politikstil ein: Nicht abgehoben, sondern auf Augenhöhe mit den Bürger/innen. Echte Politik ist das Gegenteil von Alternativlosigkeit, sie stellt den bestehenden Rahmen in Frage. Sie ist die Kunst des Unmöglichen, um das äußerst Mögliche zu erreichen.

Wenn Sie mir Ihre Stimme geben, wird es eine Stimme für soziale Gerechtigkeit, für bezahlbaren Wohnraum, für sozialökologische Mobilität sowie für eine stärkere Gewinnbesteuerung sein. Ein überzeugendes Votum für den Kandidaten der Marburger Linken wird jeden zukünftigen Oberbürgermeister der Stadt Marburg mahnen, die von uns gesetzten Themen nicht zu übergehen.

Solidarität mit streikenden Erzieher/innen

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Unser Antrag zur Unterstützung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und ihrer berechtigten Forderungen in der laufenden Tarifauseinandersetzung hat im Sozialausschuss eine Mehrheit gefunden. Herzlichen Dank an die Kolleg/innen und an die Eltern, die ihre Forderung nach Aufwertung, Lohnerhöhungen und Neugruppierungen von Erzieher/innen und anderen Berufsgruppen im Ausschuss deutlich gemacht haben. Ihr Einsatz hat sicher dazu beigetragen, dass unser Antrag zur eine Mehrheit gefunden hat, bei Enthaltung der CDU. Der Magistrat ist jetzt gefordert, nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung die Positionierung in geeigneter Form in die Öffentlichkeit und an die kommunalen Arbeitgeber weiter zu geben. Die Ergänzung von SPD und Grünen, welche auf die Verantwortung des Landes Hessen verweist, haben wir gern mit aufgenommen. Es ist auch Aufgabe von Bund und Land für eine ausreichende Finanzierung des Sozialbereichs zu sorgen. Bisher scheitert es an der Großen Koalition aus SPD und CDU und der Landesregierung aus CDU und Grünen.