OB-Wahl

Liebe Marburgerinnen und Marburger,

am 14. Juni stelle ich mich für das Amt des Oberbürgermeisters in Marburg zur Wahl.

Meine Ziele sind:

– Ein Marburg für Alle: sozial und gerecht
– Alle können teilhaben: Armut bekämpfen, Stadtpass erweitern
– Alle finden eine bezahlbare Wohnung: Sozialwohnungen errichten, Investorenquote einführen
– Alle fahren mit – ÖPNV ausbauen, Preise senken, Einstieg in den Nulltarif
– Alle entscheiden mit – Bürger/innenwillen ernst nehmen, Bürger/innenbeteiligung verbessern
– Alles finanzieren: Gewerbesteuersatz erhöhen, Großunternehmen gerecht besteuern
– LINKS wirkt! Eine Stimme, die sich lohnt

Sie können Sich darauf verlassen: Ich bleibe konsequent sozial und kämpfe mit Herz und Verstand für soziale Gerechtigkeit.

Freundliche Grüße,

Jan Schalauske

Erster Wahlgang

Es gibt Leute, die finden, Jan Schalauske sei nicht nur der zweitjüngste, sondern auch der intelligenteste und authentischste, kurzum: der beste Oberbürgermeister-Kandidat, aber er werde nicht gewinnen. Deshalb sei eine Stimme für ihn eine verlorene Stimme und man solle sich lieber für den Bewerber der SPD oder der CDU entscheiden. Und da die Christdemokraten in Hessen so viel Bockmist gemacht haben (und weiter machen), müsse man halt Dr. Thomas Spies wählen.

So oder ähnlich haben 2011 wohl ziemlich viele Anhängerinnen und Anhänger der Grünen gedacht: Sie liefen gleich im ersten Wahlgang zu Egon Vaupel über und fielen ihrem eigenen Kandidaten, dem liebenswürdigen und verdienstvollen Bürgermeister Dr. Franz Kahle, ziemlich übel in den Rücken. Dieses Schicksal dürfte diesmal Dr. Elke Neuwohner ereilen.

Die Wählerinnen und Wähler der „Marburger Linken“ und überhaupt alle Menschen, für die eine vernünftige Politik erst diesseits von CDU, SPD, Grünen beginnt, werden nicht so blöd sein.

Erster Wahlgang weiterlesen

LINKE für Rückführung des UKGM in öffentliches Eigentum

Meine Mitbewerberin Dr. Elke Neuwohner (Bündnis 90/Die Grünen) behauptet heute in der Oberhessischen Presse, keine Partei hätte bei der Landtagswahl 2013 den Rückkauf der Uniklinikums Gießen und Marburg im Programm gehabt. Das ist schlicht falsch. Ich erlaube mir aus dem Landtagswahlprogramm der LINKEN zu zitieren: „Das Universitätsklinikum Gießen-Marburg muss in Landeseigentum zurückgeführt werden. Dafür gilt es, alle vertragsrechtlichen und politischen Optionen zu nutzen, um das UKGM wieder in öffentliches Eigentum zu überführen.“ Jedes Jahr beantragt unsere Landtagsfraktion 100 Mio. Euro im Landeshaushalt für einen Rückkauf zurückzustellen. Alle anderen Parteien lehnen das ab. In einem Punkt hat Dr. Elke Neuwohner allerdings Recht. Die Rückführung des UKGM kann nicht von der Stadt Marburg geschultert werden, wie es ein anderer OB-Kandidat suggeriert, sondern hier trägt die Landesregierung die Verantwortung. Und wer regiert in Wiesbaden? Richtig: DIE GRÜNEN. Von denen ist aber, außer in Sachen Partikeltherapieanlage, wenig zu den Misständen am UKGM zu hören.

International

Sprachen

In einer vielfältigen Gesellschaft gilt es Mehrsprachigkeit wertzuschätzen und zu unterstützen. Die deutsche Sprache ist nicht leicht zu erlernen. Daher freue ich mich, dass Freund/innen und Genoss/innen uns geholfen und mein Kurzwahlprogramm in verschiedene Sprachen übersetzt haben.

Bulgarisch/Български език
Deutsch
Englisch/English
Darsi/Farsi/زبان فارسی
Französisch/Francais
Griechisch/Ελληνικά
Polnisch/Polski
Russisch/русский язык
Spanisch/español
Türkisch/Türkçe

International weiterlesen

Wertschätzung kultureller Vielfalt ist haushaltsrelevant

In Marburg leben Menschen aus über 150 Nationen. Wer kümmert sich eigentlich unermüdlich um die Interessenvertretung von Migrant/innen in Marburg? Wer organisiert den beliebten Tag der kulturellen Vielfalt am 3. Oktober? Wer bemüht sich um den Dialog zwischen den Kulturen? Richtig, der Marburger Ausländerbeirat. Er ist die zentrale Anlaufstelle für viele Migrant/innen in unserer Stadt. Das Gremium ist nicht nur die demokratisch gewählte Vertretung der Ausländer/innen in Marburg, sondern leistet auch eine enorm vielfältige Arbeit, überwiegend ehrenamtlich.

In Sonntagsreden loben Vertreter/innen aller Parteien diese Arbeit. Leider hört die Wertschätzung auf, wenn es an das Eingemachte geht. Seit Jahren fordert der Ausländerbeirat eine volle Stelle für die Geschäftsführung, um die anfallende Arbeit halbwegs bewältigen zu können. Zu jeder Haushaltsberatung bringt die Fraktion Marburger Linke einen entsprechenden Änderungsantrag ein. SPD und GRÜNE haben das Begehren immer abgelehnt. Das finde ich falsch. Eine symbolische Wertschätzung wird der Arbeit des Ausländerbeirats nicht gerecht. Die Anerkennung muss sich auch im Haushalt wiederfinden. Außerdem setze ich mich für ein Rederecht für den Ausländerbeirat zur Antragsbegründung in der Stadtverordnetenversammlung ein. Schließlich möchte ich auch nicht, dass linke Anträge von anderen Parteien begründet werden.